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Bessere Sichtbarkeit auf dem Schulweg

Aktion von AOK und Gebietsverkehrswacht für Erstklässler

649 Schulwegunfälle passierten im Jahr vor Corona (2019) auf Bayern Straßen. In den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 gab es mit 411 bzw. 458 deutlich weniger Schulwegunfälle. Nach dem Rückgang in den vergangenen beiden Jahren meldet das Bayerische Innenministerium jedoch wieder einen Anstieg in der Unfallstatistik für das Jahr 2022. „Umso wichtiger ist es jetzt, gerade Erstklässlerinnen und Erstklässler in den ersten Schulwochen zu unterstützen, damit sie sicher zur Schule und wieder nachhause kommen“, so Georg Kagermeier, Direktor der AOK-Direktion Straubing-Bogen – Dingolfing-Landau. Die Abc-Schützen müssen sich häufig auf einem neuen Schulweg zurechtfinden, der gerade bei Dunkelheit und in der Dämmerung besondere Gefahren birgt. „Mit einer Warnweste und Reflektoren lässt sich die Sichtbarkeit erhöhen und so das Unfallrisiko im Vergleich zu dunkler Kleidung halbieren“, so Ursula Fendl, Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht Bayern e.V. und Bezirks-Vorsitzende der niederbayerischen Verkehrswachten. Bereits seit drei Jahren arbeitet die AOK Bayern eng mit der Verkehrswacht Bayern zusammen, um die Erstklässlerinnen und Erstklässler zum Schulanfang mit Warnwesten auszustatten. Knapp 200.000 Sicherheitsüberwürfe gingen seitdem bayernweit an die Abc-Schützen.

 

Bewährte Zusammenarbeit seit drei Jahren

Die AOK in Straubing stattet in diesem Jahr zum Schulstart knapp 2.300 Erstklässler an 47 teilnehmenden Schulen mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus. „Wir freuen uns, dass wir unsere Kooperation für mehr Sicherheit im Straßenverkehr mit der Verkehrswacht Bayern fortsetzen können“, bekräftigt Kagermeier. Die Gesundheitskasse sehe es als wichtige Aufgabe, den Schulweg gerade für die Kleinsten und Schwächsten im Straßenverkehr sicherer zu machen. Auch MdB Alois Rainer, Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht Bogen e.V. ist von der Aktion überzeugt: „Die sogenannten Warndreiecke tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu vermeiden.“ Die Kinder könnten so auch bei schlechtem Wetter oder in der Dämmerung gut von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. An insgesamt etwa 1.700 Grund- und Förderschulen in ganz Bayern werden heuer rund 100.000 Sicherheitsüberwürfe verteilt.

 

Übergabe der Warndreiecke in Ascha

An der Freiherr-von-Weichs-Grundschule in Ascha erhalten 23 Erstklässler die praktischen Überwürfe. Schulleiterin Ute Weikelsdorfer befürwortet das Projekt „Sicherheit durch Sichtbarkeit“. Gerade mit Beginn der dunklen Jahreszeit steige die Gefahr, dass Autofahrer Kinder zu spät erkennen. „Ein häufiger Unfallgrund ist, dass Kinder nicht auf den fahrenden Verkehr achten und auch mal überraschend die Straße überqueren“, sagt die Rektorin. Die reflektierenden Warndreiecke böten den Kindern auf ihrem Schulweg einen wichtigen zusätzlichen Schutz.

 

(Verfasser: Herr Markus Schuirer)

 

Fotoserien


Bessere Sichtbarkeit auf dem Schulweg (16. 09. 2022)

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